Eine ausführliche Diagnostik ist für uns immer die Grundlage für vorsorgliches oder eingreifendes Handeln.
Hierbei werden Zähne, Zahnhalteapparat, Kiefergelenk und Mundschleimhäute umfassend untersucht und der Ausgangszustand dokumentiert. Auch die Anfertigung von Röntgenbildern ist häufig erforderlich, soweit keine aktuellen Röntgenbilder (maximal 1/2 Jahr alt) existieren. Sollten Ihnen bereits Unterlagen (Arztberichte, Kiefermodelle, Röntgenaufnahmen) vorliegen, bringen Sie sie bitte zu diesem Termin mit.
In einem anschließenden Gespräch erklären wir Ihnen die Ergebnisse der Diagnostik und veranschaulichen sie mit Hilfe der Dokumentationen. Im Rahmen einer Beratung zeigen wir Möglichkeiten und entsprechende Schritte einer zielführenden Therapie auf, die wir mit Ihnen ausführlich besprechen. Gerne können Sie hierzu Ihre Fragen und persönlichen Anliegen mit einbringen.
Für den ersten Termin sollten Sie ca. 1 Std. einplanen.
…bedeutet den einzelnen Zahn nicht isoliert, sondern die Wechselbeziehung von Zähnen und Kieferfunktion mit der Funktion des Immunsystems, der Organe, der Muskulatur, der Gelenke und der Wirbelsäule zu betrachten.
Viele chronische Krankheiten entstehen durch Entzündungen des Zahnfleisches oder der Zähne.
Gesunde, funktionierende Zähne mindern das Risiko von:
Herzinfarkt, Rheuma, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Verdauungsproblemen, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen
Unsere Diagnostik wird mit digitalen Röntgengeräten für Einzel-, Panorama- und 3D (DVT) Aufnahmen durchgeführt. Hierdurch können wir Ihnen den aktuellen Stand der Technik bieten – mit der derzeit geringst notwendigen Strahlendosis.
Funktionsanalyse
Funktionsstörungen des Kauorgans sind sehr oft Ursache einer „Cranio-mandibulären Dysfunktion“ (CMD). Dieses Krankheitsbild kann gekennzeichnet sein durch: Eingeschränkte Unterkieferbeweglichkeit, Schmerzen in der Kau- und Nackenmuskulatur, Reibe- und Knackgeräusche (ggf. mit Schmerzen) im Kiefergelenk. Ebenso können Begleiterscheinungen wie Spannungskopfschmerz, Vertigo und Tinnitus durch einen „falschen Biß“ ausgelöst werden.
Um die Störbereiche zu erkennen bedarf es klinischer Untersuchung der Strukturen des Kauorgans, einer Modellanalyse und auch spezieller Röntgenbilder. Aus diesen Befunddaten ergibt sich ein individuelles Therapiekonzept, welches zunächst eine Schienenbehandlung und ggf. Physiotherapie beinhaltet. Nach Beschwerdefreiheit folgen abschließende therapeutische Maßnahmen wie u.a. selektives Einschleifen der Zähne, Kieferorthopädie und Zahnersatz.
Sonnenstr. 15/III (Rückgebäude)
Eingang: Herzog-Wilhelm-Str. 12
80331 München
Jahrgang 1992
Beruflicher Werdegang:
2011: Abitur
2012: Studium der Psychologie
2013-2014: Freiwilliges soziales Jahr: Akutpsychiatrie, Klinikum Landsberg
2014-2015: Vorbereitungsjahr Medizin, Budapest
2015-2017: Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (Kardiologische Praxis, München)
2017-2023: Studium der Zahnheilkunde, LMU München
2023: Assistenzzahnärztin bei Zahnmedizin im ARTRIUM